Das ganz große Glück - auf dem Radweg durch Osnabrück (aktualisiert am 3. Juli)

Liebe Radsport-Wanderfreunde der Radlergruppe MBPE Haste, liebe Neueinsteiger/innen und Gäste!

Wie die Schlagzeile es bereits ankündigt, wird in Osnabrück mit Glück geradelt. Dabei wird dieses angenehme Gefühl hoffentlich nicht nur auf dem Radweg, sondern schon während der Bahnfahrt der wünschenswerte Begleiter der Radlergruppe sein. Zur fröhlichen und musikalischen Anfahrt in die Friedensstadt ist der Treffpunkt am ....

Samstag, dem 20. Juli, um xx.xx Uhr*) auf Gleis 1 des Haster Bahnhofs angesetzt.

Nach der Ankunft geht es vom Bahnhof aus durch die Altstadt, dort direkt auf den Domplatz und dann weiter zur Marienkirche, wo ein kostenpflichtig geführter Aufstieg auf den Kirchturm gebucht ist. Wunderschöne Aussichten auf die Stadt sind von da oben garantiert. Am Felix-Nussbaum-Museum und am Botanischen Garten vorbei führt der Weg zum Rubbenbruch See. Der Haseschacht und der Piesberg sind die nächsten Stationen, bis in Osnabrück-Haste eine Eisdiele für erfrischende Abwechslung sorgt. Nach dem Gut Honeburg und dem Kloster Nette ist das Gasthaus Huxmühle bereits in Sicht. Ein kühles, alkoholfreies Weizenbier oder Kaffee und Kuchen sorgen für genug Energie auf den restlichen Kilometern, denn bald danach ist die Stadt einmal umrundet, und es geht schon wieder in die City zurück. Nicht weit vom Bahnhof entfernt wird diese interessante Tour an einem reservierten Tisch auf dem Osnabrücker Marktplatz feucht-fröhlich zu Ende sein.

Kommentar: Die Strecke beträgt etwa 75 km. Ein Glück, dass die Route auf einem Rundkurs verläuft, sodass man jederzeit aussteigen, bzw. verkürzen und nach Wegweiser ins Zentrum zurückfahren kann. An einem zu vereinbarenden Treffpunkt wäre ein späterer Einstieg in die Gruppe wieder möglich. Der Routenverlauf erinnert an den Grünen Ring um Hannover herum, nur dass er in Osnabrück 'Berg-und-Tag-Ring' heißen müsste, womit die drei Sterne im puncto Schwierigkeitsgrad begründet sind. Von Glück ist ebenfalls die Rede, wenn große Teile der Strecke unter Baum- und Buschwerk im Schatten gefahren werden können, sodass die Tour auch bei hochsommerlichen Temperaturen gut zu genießen ist. Und ein drittes Glück besteht darin, dass die Tour von einem echten Osnabrücker Urgestein geführt wird, da der Tourenbegleiter diesmal die rote Laterne trägt, auch wenn sie dann eine 'Gelbweste' sein wird. Die 'Tops' befinden sich gleich am Anfang mit der Turmbesteigung der Marienkirche und dem Aufstieg zum 192 m hohen Piesberg, von dem aus eine traumhafte Aussicht auf einen Steinbruch und auf das hügelige Umland bis hin zu dem 52 km entfernten Kraftwerk in Lingen möglich ist. Top of Europe (Jungfraujoch im Berner Oberland) lässt grüßen. Wer aus konditionellen Gründen auf dieses Highlight verzichten möchte, bekommt dafür selbstverständlich die Gelegenheit. Die Wege sind weitgehend asphaltiert und daher gut befahrbar, hin und wieder mit Schotter versehen. Der komplette Rundweg ist als touristische Route von den Osnabrücker Freizeitmanagern ausgeschildert. Zusammengefasst: Eine Radtour, die dazu animiert, unbedingt in diese schöne Stadt und in seine Umgebung privat zurückzukehren oder anders formuliert: Osnabrück besitzt ganz viel Glück - im Topzustand kehrt die Gruppe nach Haste wieder zurück.

*) Eine persönliche Anmeldung ist unter 05723/81715 notwendig.

Der Tourenbegleiter