Calenberger Gutshöfe Tour ist Geschichte (aktualisiert am 9. September)

Liebe Radsport-Wanderfreunde der Radlergruppe MBPE Haste, liebe Neueinsteiger/innen und Gäste!

Bevor es wieder kühler und ungemütlicher wird, sind doch tatsächlich noch einige warme Sonnenstrahlen dieser feuchten Saison auf einer Radtour eingefangen worden. Die Ausfahrt gehörte zu den Tops im Standardprogramm der MBPE Haste, nicht nur wegen der zwei Bergetappen. Sie war auf .....

Samstag, den 2. September 2017, mit Treffpunkt vor dem Nenndorfer Bahnhof angekündigt.

Die ca. 70 km lange Radtour führte zuerst auf das Weingut in Wichtringhausen, dann zu den Rittergütern in Goltern, Eckerde, Leveste, und Lemmie sowie von Wennigsen aus auf den Gehrdener Berg zur Trip'schen Parkanlage, wo ursprünglich die Mittagspause*) vorgesehen war. Aus zeitlichen Gründen wurde der Besuch des Rittergutes in Langreder ausgelassen, ebenso der des Von-Rheden-Parkes. Nach dem Auftanken in dem Restaurant La Piazzetta ging es mit frischer Power in die zweite Bergetappe hinein zum Mont Benthoux hinauf. (Die Tour de France ließ grüßen.) Die Erdbeeren auf dem zuvor passierten Erichshof waren alle schon verkauft. Nur der Senior-Gutsherr stellte sich da den Fragen der Radler. Hinter den weiten Stoppelfeldern tauchte am Horizont der Ort Lenthe auf mit seinen beiden Gutsanlagen und als Besonderheit das kleine Technikmuseum im Geburtshaus von Werner von Siemens. Vom Von-Alten'schen Gut Dunau aus war das Weinfest in Groß Munzel fast schon erreicht.

Kommentar: Eine Radtour von Rittergut zu Rittergut durchs scheinbar flache Calenberger Land mit herrlicher Sicht auf den Deister und mit "Blicken hinter die Kulissen der schmucken Gutshöfe", sozusagen eine Rad-Info-Tour mit Freizeittipps - oder anders ausgedrückt: Vom edlen Wein zur trockenen Technik und wieder zurück zum genüsslichen Tropfen. ("Der Täter kehrt immer wieder an den Tatort zurück".) Die Route führte überwiegend auf asphaltierten Wirtschaftswegen, fernab der Kreis- und Landesstraßen, hin und wieder über Schotterwege zu den Pässen hinauf. Man musste tatsächlich mal absteigen und sein Velo schieben. Denn die zwei extremen Steigungen forderten beim Schalten so manche Geschicklichkeit und Aufmerksamkeit heraus. Die angegebene Streckenlänge wurde unwesentlich überschritten und war von jede(r)m Teilnehmer(in) gut zu schaffen. Die angebotenen Ausstiege an den S-Bahnstationen in Wennigsen, Weetzen und Lemmie hat niemand genutzt, sodass zum Schluss alle 10 RadlerINNen zufrieden das Ziel erreicht haben.

Der Tourenbegleiter